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Projekt 2023

Fusionsprojekt Einheitsgemeinde Neckertal

Das Coronavirus hat die Durchführung von Bürgerversammlungen der Gemeinden und Schulen im Frühling verhindert. Damit konnte nur begrenzt über den Stand des Fusionsprojekts informiert werden. Das Projekt verläuft im Zeitplan. Das Kernteam hat in den letzten Monaten in vier Teilprojekten die zahlreichen Auswirkungen analysiert. Das Ergebnis bildet die Grundlage für das Förderbeitragsgesuch, damit das Projekt vom Kanton unterstützt werden kann.

Neue Gemeinde soll Neckertal heissen

Das Kernteam schlägt den Räten als Gemeindenamen «Neckertal» vor. Eine Zusammenführung der bisherigen Gemeindenamen auf irgendwelche Art funktioniert nicht. Bereits bei der ersten Gemeindefusion 2009 in der Region wurde der Name Neckertal gewählt. Auch hier hatten die beteiligten Gemeinden St. Peterzell, Brunnadern und Mogelsberg auf die eigenen Namen verzichtet. «Neckertal» lässt sich geografisch und historisch begründen. Einerseits prägt der Fluss Necker, der durch alle drei Gemeinden fliesst, die Namensgebung und andererseits taucht der Name Neckertal als Bezeichnung von Gerichtsgemeinden schon früh in alten Dokumenten auf. Das Neckertal gehörte im Mittelalter zum Kerngebiet der Grafschaft Toggenburg. Erst nach der Gründung des Kantons St. Gallen im Jahre 1803 entstanden die heutigen politischen Gemeinden.

Neues Gemeindewappen

Für die neue Gemeinde wird ein komplett neues Wappen vorgeschlagen. Eine Kombination der bestehenden Wappen wäre schwierig umzusetzen. In dieser Frage wurde ein anerkannter Historiker und Wappenexperte beigezogen. Dieser hat in Würdigung der regionalen Einbindung der neuen Gemeinde und der heraldischen Lehre Vorschläge erarbeitet.

Das untenstehende Wappen zeigt eine spezielle, stilisierte grafische Gestaltung, die im Fachjargon als «Tannengipfelschnitt» bezeichnet wird. Das Thema ist Holz und Wasser. Unter den fünf Tannen, welche die ursprünglich fünf Gemeinden St. Peterzell, Brunnadern, Mogelsberg, Oberhelfenschwil und Hemberg symbolisieren, fliesst der Necker. Überhöht ist das Ganze von einer Sonne.

Die Strahlen symbolisieren die Vielfalt an Dörfern und Weilern der ehemaligen Gemeinden. Stimmen die Gemeinderäte dem vorgeschlagenen Wappen zu, wird dieses Teil des Vereinigungsbeschlusses, welcher den Stimmberechtigten am 13. Juni 2021 vorgelegt wird.

Ein einziger Verwaltungsstandort

Das Kernteam empfiehlt, die Gemeindeverwaltung an einem Standort zusammenzulegen. Bei anderen Gemeindefusionen haben sich mehrere Verwaltungsstandorte nicht bewährt und wurden wieder aufgehoben. In den bestehenden Gemeindehäusern findet die neue Gemeindeverwaltung nur in Mogelsberg genug Platz. Dort wurden vor einigen Jahren grosse Investitionen in den Ausbau des Verwaltungsgebäudes getätigt und die Büroräume entsprechen den heutigen Normen in Bezug auf Kundenfreundlichkeit, Sicherheit und Arbeitsplatzqualität. Einzig die Archivakten können aus Platzgründen nicht vollständig im Gemeindehaus Mogelsberg untergebracht werden. Ein Teil davon ist also auszulagern zum Beispiel in bestehende Archivräume eines freiwerdenden Gemeindehauses. Die Idee eines Neubaus an zentraler Lage wurde vom Kernteam aus Kostengründen verworfen.

Schulorganisation

Oberstes Ziel ist es, auch nach der Inkorporation der drei Schulgemeinden in die neue Einheitsgemeinde über eine professionell geführte Schule mit hoher organisatorischer und pädagogischer Qualität zu verfügen. Alle bestehenden Schulstandorte und damit auch die Vielfalt der Schulmodelle sollen erhalten bleiben. Strategisch soll die Schule durch eine Schulkommission unter der Leitung der Schulpräsidentin oder des Schulpräsidenten, welche/r Mitglied des Gemeinderates wird, geführt werden. Von den operativen Aufgaben der Schulführung ist die Schulkommission jedoch entlastet. Es wird eine Leitung Volksschule eingesetzt, welche die operative Führung wahrnimmt und die Gesamtverantwortung für die Schule innehat.

Werkhof/Infrastruktur

Mit dem Zusammenschluss der Gemeinden entsteht ein relativ grosser Betrieb. Bei einem Zusammenschluss der drei Gemeinden kann gemäss einer Fachanalyse keiner der heutigen in Betrieb stehenden Werkhöfe den Ansprüchen an einen modernen, gut eingerichteten und wirtschaftlich zu betreibenden Werkhof genügen. Für den Start der neuen Einheitsgemeinde wird der Werkhof St. Peterzell als zentraler Werkhof vorgesehen. Mittelfristig wird unter Leitung des Gemeinderats der neuen Gemeinde der Bau eines neuen, zentralen Werkhofs geprüft werden müssen.

Finanzen

Eine grundlegende Voraussetzung für die erfolgreiche Vereinigung ist eine gesunde finanzielle Basis, welche keine der drei Gemeinden benachteiligt. Der Kanton St. Gallen richtet Förderbeiträge an Gemeindevereinigungen aus, wenn die neue, vereinigte Gemeinde in der Lage ist, ihre Aufgaben künftig insgesamt leistungsfähiger, wirtschaftlicher und wirksamer zu erfüllen. Es kann mit namhaften Beiträgen gerechnet werden, damit finanzielle Unterschiede der drei Gemeinden ausgeglichen und die Steuerbelastung gesenkt und gefestigt werden können. Derzeit wird das konsolidierte Budget bereinigt, das aufzeigt, wie sich die Finanzen in der neuen Gemeinde entwickeln werden. Die Zusammenführung der Gemeinden wird grössere Initialkosten auslösen. Der Kanton übernimmt die Hälfte dieser Kosten.

Nächste Schritte bis zur Fusionsabstimmung

Die Gemeinderäte und Schulräte erhalten nun Gelegenheit, die Ergebnisse aus den Teilprojekten zu diskutieren. Noch vor den Sommerferien 2020 soll das Fördergesuch beim Kanton eingereicht werden. Im August und September 2020 folgen interne Veranstaltungen mit den Mitarbeitenden der Schulen und Gemeinden und mit allen Räten. Danach startet eine Vernehmlassung bei Parteien, Vereinen und weiteren Kreisen. Das Ergebnis wird dann eine bereinigte Abstimmungsbotschaft sein. Anhand dieser Botschaft unterbreiten die drei politischen Gemeinden den Vereinigungsbeschluss zur Bildung der Einheitsgemeinde Neckertal und die drei Schulgemeinden die drei Inkorporationsvereinbarungen. Am 13. Juni 2021 wird an einer Urnenabstimmung entschieden, ob die drei Gemeinden zur neuen Gemeinde Neckertal und damit zu einer politischen und organisatorischen Einheit zusammenwachsen sollen. Die Webseite www.projekt2023.ch wird laufend aktualisiert.


Wappenvorschlag Kerngruppe
 

Datum der Neuigkeit 27. Mai 2020

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