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Stilllegung Asylzentrum Necker

Seit 2016 sinkt in der Schweiz die Anzahl der eingereichten Asylgesuche markant. Deshalb sind die kantonalen Asylbewerberzentren nicht mehr ausgelastet. Der Kanton St. Gallen legt deswegen das Asylbewerberzentrum Neckermühle auf Ende November 2017 still. Das Zent-rum diente seit 1996 als kantonale Unterkunft für maximal 80 Asylsuchende.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) geht in seiner Prognose für das laufende Jahr von etwa 24‘500 Asylgesuchen in der Schweiz aus. Das sind 2‘700 weniger als im Vorjahr und 15‘000 weniger als im Jahr 2015. Der Kanton St. Gallen ist verpflichtet, rund sechs Prozent der Asylsuchenden aufzunehmen. Bei 2‘000 Personen je Monat entspricht dies rund 120 Neueintritten. Während der grossen Flüchtlingsbewegungen über die Balkanroute betrieb der Kanton St. Gallen bis zu zehn Asylzentren mit Platz für insgesamt über 1‘000 Personen. Diese Kapazitäten baut der Kanton jetzt unter anderem mit der Schliessung der Neckermühle ab. Die Neckermühle ist mittlerweile eines der kleinsten Zentren, die vom Kanton geführt werden und gegenwärtig nur mit etwa 30 Personen belegt.

Die Schliessung hat Auswirkungen auf die Gemeinde Oberhelfenschwil. Gemeinden die nicht Standort eines Zentrums sind, müssen Asylsuchende aufnehmen und unterbringen. In der Regel ist das etwa 1 Prozent der Gesamtbevölkerung, die Anzahl schwankt aufgrund der Gesuche. Die Unterbringung und Betreuung, wie auch bei anerkannten Flüchtlingen die Integration ist beim Sozialamt angesiedelt. Die Zuteilung der Asylsuchenden auf die Gemeinden und die Finanzierung wird vom Gemeindeverband TISG organisiert. Der Trägerverein Integrationsprojekte St. Gallen TISG unterstützt auch mit verschiedenen Angeboten die Sprachförderung und die berufliche Integration. Die Gemeinde ist nun auch darauf angewiesen, mit den Arbeitgebern und Vermietern wie auch mit freiwilligen Helferinnen und Helfern die nötigen Strukturen in Oberhelfenschwil aufzubauen.

Datum der Neuigkeit 19. Juli 2017

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