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Aus den Anfängen

 

Ruine Neutoggenburg
 

Alles spricht dafür, dass unsere dicht bewaldete, schwer zugängliche Gegend zur Zeit der Römer unbesiedelt war. Erst zu Beginn des 6. Jahrhunderts stiessen die Alemannen auf der Suche nach Siedlungsmöglichkeiten über die Höhenrücken in unsere Region vor. Wo das Gelände günstig war, errichteten sie Höfe. Die Gegend des heutigen Oberhelfenschwil bot neben anderen Vorzügen auch noch genügend Quellen. In vielen Fällen erhielt die Niederlassung den Namen des Siedlers, oft verbunden mit dem Wortteil «Vilare» , das vom lateinischen villa = Landhaus stammt.

Oberhelfenschwil wird erstmals im Jahre 882 als Helfoltiswilare erwähnt. Die Urkunde befindet sich im Stiftsarchiv St. Gallen.

Die Fürstabtei St. Gallen, die Grafschaft von Toggenburg und das Kloster Alt St. Johann verfügten über Grundbesitz in Oberhelfenschwil. Die gräfischen Güter fielen 1468, die übrigen 1555 an die Fürstabtei St. Gallen und Oberhelfenschwil wurde dem Gericht Neckertal zugewiesen. In der Gemeinde befand sich die Burg Füberg, an die heute nur noch der Flurname und der schön renovierte Anbau eines Bauernhauses erinnern. Die Burg Rüdberg an der Thur bei Laufen und die 1270 erweiterte Neutoggenburg über der Passstrasse Wasserfluh sind beide zu Ruinen zerfallen.

Die helvetische Verfassung teilte 1798 die Gemeinde Krinau Oberhelfenschwil zu, 1803 wurden die beiden Ortschaften wieder getrennt und die Politischen Gemeinden Oberhelfenschwil und Krinau gebildet. 1874 trat Oberhelfenschwil die Gebiete St. Loreto, Hof und Blatten an Lichtensteig ab und erhielt dafür den Weiler Uttenwil.

1831 bis 2002 gehörte Oberhelfenschwil zum Bezirk Neutoggenburg. Die Bezirke wurden 2002 mit der Inkraftsetzung der neuen Kantonsverfassung und der Gründung von Wahlkreisen abgeschafft. Oberhelfenschwil gehört seither zum Wahlkreis Toggenburg.

Das Hauptmerkmal der Wirtschaftsstruktur des nebelarmen Höhenkurorts liegt in der Ausgeglichenheit von Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gewerbe, Dienstleistungen (beispielsweise Pflege- und Kurzentrum Dorfplatz) und Kleinindustrie (Bau- und Metallindustrie).
Seit 1849 führt bei Aachsäge eine gedeckte Holzbrücke über den Necker.

2005 schlossen sich Oberhelfenschwil, Brunnadern, Mogelsberg zur Schulgemeinde Neckertal zusammen.

Literatur
– H. Büchler, Das Toggenburg in alten Ansichten vom 17. bis 19. Jh., 1975
– J. Kalousek, 1'100 Jahre Oberhelfenschwil, 1982

Im Jahre 1982 konnte Oberhelfenschwil sein 1'100-jähriges Bestehen feiern. Dabei wurde durch Johann Kalousek eine umfassende Festschrift verfasst. Sie erhalten das umfangreiche Buch auf der Gemeindeverwaltung Oberhelfenschwil für Fr. 10.--.

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